Pferd des Monats Dezember
Ljomisson
 
"Der tut nix, der will nur spielen!" Das ist ein Satz, den man oft zu hören bekommt; hier allerdings nicht im Zusammenhang mit einem streundenden, kontaktfreudigen Hund, sondern mit einem Pferd. Ljomisson. Wer in den Auslauf der Wallache geht, findet sich schnell in seiner Nähe wieder, denn der freundliche Braune liebt Menschen, die seine Spiele mitmachen und sich mit ihm beschäftigen. Dabei macht alles das Spaß, was ins Maul genommen werden kann. Verlässt man aus unerklärlichen Gründen den Paddock wieder, kriecht Ljomisson einem gern in die Jackentasche und will mit oder er verhandelt um die Verlängerung des menschlichen Besuchs. Vielleicht ist er ja doch ein Hund? Nein, quatsch! Kein Hund der Welt hat eine so schöne Mähne! Trotz seines Exems liegt er nämlich immer gut im Haar, sein schwarzer hübscher Schopf ist gefühlte Kilometer lang. Ljomisson ist mittlerweile 9 Jahre alt, aber irgendwie wirkt er noch immer wie ein Fohlen. Vielleicht liegt seine Menschenbezogenheit darin begründet, dass er schon sehr früh (und dann immer wieder) verletzt war und nicht zuletzt durch sein Exem viel Aufmerksamkeit von seiner Ulla bekam, die ihn immer wieder mit viel Geduld und Zuwendung pflegte. 
Ljomisson ist logischerweise der Sohn von Ljomi. Ja, von DEM Ljomi. Ljomi von der Elschenau. Seine Mutter Gletta ist Dorothes Pferd. Man kann sagen, dass Ljomisson ein ausgesprochen hübscher Kerl ist, das mittlerweile auch von Alexis geritten wird und von ihr für einen Wanderritt im nächsten Jahr fit gemacht werden soll! Na dann: Viel Spaß!

Hestadagar 2014

 
 
 
 
 

Menschen - Pferde - Sensationen

Der Tag begann mit der überregionalen Sensation, dem Ultra Triathlon rund um Düren, von dem die Pferdemenschen leider alle vorher nichts mitbekommen hatten und leider waren damit auch über längere Strecken alle Zufahrtstraßen nach Kleinhau gesperrt.

Somit konnte das 4. Roßbroicher Hestadagar erst mit einiger Zeitverzögerung anfangen. Es starteten 46 Teilnehmer in 6 Wettbewerben mit 71 Starts. Alt und Jung bei Pferd und Mensch – 30 Jahre das älteste Pferd und 58 Jahre die älteste Teilnehmerin, jüngste Teilnehmerin 7 Jahre und das jüngste Pferd ist 6 jährig. Insgesamt gingen 30 Pferde an den Start.

Soviel zum Zahlenwerk, das natürlich nicht die Freude und den Spaß der Teilnehmer und der Pferde wiedergeben kann.

Neben dem Trail für Kinder und einem Trail für Jugendliche und Erwachsene, gab es einen Wettbewerb Best of 4, einen Töltwettbewerb und erstmalig eine Gleichmäßigkeitsprüfung und Tölt in harmony mit dem Level 1.


Mit den von „auswärts“ dazu kommenden Starterinnen und Pferden kamen gute Pferde und Reiterinnen dazu, die zum Teil sehr gut abschnitten. Aber auch neue Pferde am Hof wussten zu gefallen und zu überzeugen. Nun auch „unsere immer“ Pferde vom Hof hatten seit dem letzten Turnier am Takt gearbeitet und manch reiterlicher Sitz hatte seine „Losgelassenheit“ gefunden.

Besonders toll aber auch, dass viele Reitschüler mit Reitschulpferden gestartet sind, in der Wertung aller Wettbewerbe wurde Bjalli vom Grenzlandhof das best beurteilte Schulpferd, geritten von Andreas, der trotz körperlichen Handicaps eine rasante Galoppvorstellung hinlegte. Diese Beiden gehörten auch zu den Sensationen, denn so schnell war wohl noch keiner um die Ovalbahn geritten.

Jung und Alt hatten ihre Familien mitgebracht, so dass Daumen gedrückt, angefeuert und applaudiert wurde was das Zeug hielt und manch stolzer Papa war beeindruckt von der

Leistung seines Kindes.


Welche Sensationen gab es noch? Sensationell klasse Pferde, sensationell nette Menschen und sensationell super gutes Essen. Insgesamt ein alles ist „Isi“ Tag.